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Ich bin Blindtext. Von Geburt an. Es hat lange gedauert, bis ich begriffen habe, was es bedeutet, ein blinder Text zu sein: Man macht keinen Sinn. Man wirkt hier und da aus dem Zusammenhang gerissen. Oft wird man gar nicht erst gelesen. Aber bin ich deshalb ein schlechter Text? Ich weiß, da ich nie die Chance haben werde im Stern zu erscheinen. Aber bin ich darum weniger wichtig? Ich bin blind! Aber ich bin gerne Text. Und sollten Sie mich jetzt tatschlich zu Ende lesen, dann habe ich etwas geschafft, was den meisten "normalen" Texten nicht gelingt.


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Einleitender Absatz, in dem die Frage aufgeworfen wird, ob es sich lohnen könnte, Blindtext nachzumachen oder zu verfälschen? Text des Artikels, in dem klargestellt wird, da es sich nicht lohnt, Blindtext nachzumachen oder zu verfälschen, denn: Wer Blindtext nachmacht oder verfälscht oder nachgemachten oder verfälschten sich verschafft und in Verkehr bringt, wird mit Inhaltsverzeichnissen nicht unter drei Gliederungsebenen bestraft.


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Die Krähen behaupten, eine einzige Krähe könne den Himmel zerstören; das ist zweifellos, beweist aber nichts gegen den Himmel, denn Himmel bedeutet eben: Unmöglichkeit von Krähen.


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Damit das auch wirklich sichtbar wird, enthält dieser Textabsatz schließlich noch diesen überflüssigen Satz, der sich aber hoffentlich wenigstens flüssig liest.